Max Weinberg Finissage “Der Blick dahinter“ Samstag, 4. Juni, 20:00 Uhr

Bilder von Max Weinberg und Update zum Stand des Dokumentarfilms

„Ich bin von einem anderen Planeten“, sagt Weinberg, als sei es das Selbstverständlichste der Welt. „Meine Malerei entspringt meinem Inneren.“ So stellt sich gar nicht erst die Frage, wo die Person aufhört und die Kunst anfängt: Die Bilder strotzen vor Humor und Ironie, und sind zugleich klare Statements „gegen Gewalt, Sexismus, Rassismus“. Einfach Weinberg.

Wer kennt ihn nicht: Max Weinberg. Seit knapp 50 Jahren lebt und arbeitet er in Frankfurt. Hier findet die „Stadtratte“, wie Weinberg sich bezeichnet, viele Inspirationen. Aber er fällt halt einfach auch auf, wenn er mit seinen bunt besprühten Klamotten, seinem weißen Rauschebart, meist noch mit Sonnenbrille bewehrt, tagsüber oder nachts durch die Stadt zieht.

„Manche halten mich für einen Stadtstreicher oder Dealer. Vor einigen Wochen saß ich an der Haltestelle, da kam eine Frau vorbei und gab mir 20 Euro. sie sagte: „Aber bitte nicht vertrinken!“ Ich gehöre auch zu denen, die in Frankfurt immer wieder von der Ordnungspolizei aufgefordert werden, ihren Ausweis zu zeigen.“

aus: BIGcity01.05 – 2.8.2008

Foto mit Bildern

Aquiles Vilagrasa-Roth stellt in seinem Film “Der Blick dahinter“ den 86    Jahre alten Künstler Max Weinberg vor.  Neugier, Offenheit, Verspieltheit     – Eigenschaften, die sich der in kein Raster, in keine Richtung passende   Künstler bis heute bewahrt hat.  In seinem Atelier in Frankfurt malt er         sieben Tage die Woche, unermüdlich und immer noch begeistert,                  Dutzende Bilder am Tag. Regisseur Aquiles Vilagras Roth porträtiert in  seinem Dokumentarfilm  „Max Weinberg – Der Blick dahinter“ – bisher  existiert das prämierte Drehbuch, der Film will noch gedreht werden –  den  schillernden Künstler und erzählt von seiner Geschichte, seiner Kindheit  in Israel, seinem Schaffensprozess und seiner kritischen Sicht auf das  Kulturestablishment. Dabei sollen auch viele Frankfurter und hessische  Persönlichkeiten zu Wort kommen wie Kunst- und Kulturminister Boris  Rhein, Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, der Vizepräsident  des Zentralrats der Juden Salomon Korn sowie Museumsdirektoren und  prominente Galeristen.

 

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