Freitag, 21.04.2017 – 20:00 Uhr: Doris Lerche – Günter Bozem

Krieg,
Geschichten – Gedichte – Geräusche

Unverarbeitete Traumata vererben sich weiter.
In nüchterner Prosa und bösen Versen berichtet Doris Lerche vom Krieg und was er mit uns macht.

Es geht um eine Familie, die den zweiten Weltkrieg scheinbar ohne allzu großen Schaden überstanden hat. Die seelischen Beschädigungen zeigen sich erst allmählich – und sie sind einschneidender als der materielle Schaden.

Im ersten Teil geht es um eine wilde, lebendige, abenteuerliche Kindheit in den chaotischen Nachkriegsjahren.
Im zweiten Teil schleichen sich die unverarbeiteten Kriegserlebnisse in die scheinbar harmonische Lebenswelt der Familie ein – die „Heile Welt“ wird brüchig.

Mit leichter Hand und düsterem Witz skizziert Doris Lerche die Minenfelder des Krieges und der Liebe, bebildert mit ihren rauen Collagen und musikalisch kommentiert durch den Percussionisten Günter Bozem.

Texte aus:
Doris Lerche „Durchs Leben laufen, Roman (noch unveröffentlicht)
Doris Lerche „erst sex – dann krieg“, Groteske Poesie, Größenwahn Verlag, Frankfurt/M.2016

Eintritt frei – um großzügige Spenden wird gebeten!

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