Mittwoch, 15.11.2017 – 20:00 Uhr: Prof. Christoph Antweiler: „Viele Kulturen – eine Menschheit…“

„Wer könnte tatsächlich behaupten, dass der Pygmäe, der in den Tiefen der kongolesischen Urwälder jagt, ein weniger menschengemäßes Leben führt  als der europäische oder amerikanische Fabrikarbeiter?“ (Michel Leiris)

Was für ein Leben kann als „menschengemäß“ angesehen werden?
Dieser Frage  wollen wir in unserer Veranstaltungsreihe, die wir in der DENKBAR zusammen mit dem Institut für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt durchführen, auf den Grund gehen. In fünf Impulsvorträgen werden uns ausgewiesene Experten einzelne Themen vorstellen, die dann anschließend in zwangloser Runde  in Hinsicht auf  ihre Bedeutung für die conditio humana diskutiert und erörtert werden sollen. Letztlich geht es dabei  immer um die kantische Frage: Was ist der Mensch?

Veranstaltungsreihe „Conditio humana“, Heute: Prof. Christoph Antweiler: Viele Kulturen – eine Menschheit, Menschen leben nicht in verschiedenen Welten, sondern verschieden in der einen Welt

*1956,  Prof. Dr. phil., ist Stellv. Direktor des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Universität Bonn und Leiter der Abteilung Südostasienwissenschaft. Er studierte in Köln, zunächst Geologie-Paläontologie (Dipl. geol.) und dann Ethnologie, dort promoviert mit einer Theorie generationsübergreifenden Kulturwandels, Habilitation in Köln über Handlungsrationalität in Indonesien; Forschungsthemen: Kognition, Urbanität, soziale Evolution. Forschungsregionen: Südostasien, bes. Indonesien.

Antweiler ist verheiratet mit einer Mathematikerin und hat zwei Kinder. Seine Hobbies sind weite Reisen, Hallenfußball und das Sammeln von zu vielen diversen Dingen.

Der Eintritt ist frei!

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