Freitag, 08.12.2017 – 20:00 Uhr: Prof. Hans-Peter Hahn: „Kultur – die zwei Seiten eines Begriffs…“

„Wer könnte tatsächlich behaupten, dass der Pygmäe, der in den Tiefen der kongolesischen Urwälder jagt, ein weniger menschengemäßes Leben führt  als der europäische oder amerikanische Fabrikarbeiter?“ (Michel Leiris)

Was für ein Leben kann als „menschengemäß“ angesehen werden?
Dieser Frage  wollen wir in unserer Veranstaltungsreihe, die wir in der DENKBAR zusammen mit dem Institut für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt durchführen, auf den Grund gehen. In fünf Impulsvorträgen werden uns ausgewiesene Experten einzelne Themen vorstellen, die dann anschließend in zwangloser Runde  in Hinsicht auf  ihre Bedeutung für die conditio humana diskutiert und erörtert werden sollen. Letztlich geht es dabei  immer um die kantische Frage: Was ist der Mensch?

Veranstaltungsreihe „Conditio humana“, Heute: Prof. Hans-Peter Hahn: Kultur – die zwei Seiten eines Begriffs: Basis des Zusammenlebens oder Instrument der Fremdbestimmung?

Prof. Hans-Peter Hahn ist seit 2007 Professor für Ethnologie mit regionalem Schwerpunkt Westafrika an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Forschungsschwerpunkte: materielle Kultur, Handwerk, Konsum und Globalisierung.

Neben Projekten der internationalen Museumskooperation hat er ethnografische Forschungen zu Konsumgütern sowie zum Gebrauch von Mobiltelefonen durchgeführt.

Weitere Interessensgebiete sind wirtschaftsethnologische Themen und Arbeitsmigration. Er ist Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs „Wert und Äquivalent“ (GRK 1576) an der Goethe-Universität und Mitglied des Beirats für die ethnologischen Sammlungen im Humboldt Forum Berlin.

Auszeichnungen und Fellowships: 2015 Exzellenz-Cluster TOPOI FU Berlin; 2016 Forschungskolleg Morphomata Universität Köln; 2017 Ecole de Hautes Etudes en Sciences Sociales, Paris). Wichtige Publikationen: „Ethnologie“ (Berlin 2013), „Handbuch Materielle Kultur“ (Stuttgart 2014), „Eigensinn der Dinge“ (Berlin 2015).

Der Eintritt ist frei!

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